Poesie

Das andere Ende

Schatten an einem dunklen Tag
Sind kaum zu unterscheiden
Die Wege sind noch unbekannt
Doch Stillstand gilt es zu vermeiden
Zeit ist der größte Feind
Verrinnt so schnell und bleibt nie stehen
Angst und Mut begleiten die Tat
Doch was wird obsiegen
Laufend, watend durch ein Labyrinth
Aus Dornen des schwarzen Zweifels
Verletzt und alleine durch die graue Welt
Mit tränenden Augen …
Schwer erscheint der Weg
Die Kraft lässt nach, der Mut verschwindet
Das triste Leben
Wird ohne Farben unerträglich
Der Tag erstrahlt im Sonnenschein
Mit Farben ohnegleichen.
Das Ziel ist schon zum Greifen nah,
Doch ist's nicht zu erreichen.
Die Grenze ist unsichtbar
Wie ein Gefängnis dieses Lebens
Passieren lässt sie sich nicht
Alle Mühe ist vergebens.
Licht und Schatten für immer getrennt
Sie können sich niemals finden
Dort, wo das Licht strahlt
Verblassen die Schatten
Am anderen Ende …
Schwer erscheint der Weg
Die Kraft lässt nach, der Mut verschwindet
Das triste Leben
Wird ohne Farben unerträglich
Dunkel ist die Nacht
Das Zwielicht hält die Welt verborgen
Ein erster Lichtschein
Es graut bereits ein neuer Morgen.
Am anderen Ende …
Am anderen Ende …
Am anderen Ende …